Privatordination / Wahlarztpraxis im LKH Bludenz

Die Praxis befindet sich im Landeskrankenhaus Bludenz.
Adresse: Spitalgasse 13, 6700 Bludenz

Terminvereinbarung und Abrechnung erfolgen wie bei einer Wahlarztordination im niedergelassenen Bereich, außerhalb des Krankenhauses.

Online-Termin-Buchung

Sie können hier sofort online einen Termin vereinbaren.

In dringenden Fällen, bzw. sollte im Online-Terminkalender kein passender Termin frei sein, bitte um Kontaktaufnahme per Telefon oder E-Mail.

Terminvereinbarung telefonisch: +43-670-3590590 ODER +43-5552-603-2601 
Per E-Mail: alois.suessenbacher@lkhz.at

Leistungen

Abklärung von Herz-Kreislauferkrankungen

Herz-Kreislauferkrankungen können unterschiedliche Symptome aufweisen. Neben einem ausführlichen ärztlichen Gespräch wird auch eine körperliche Untersuchung durchgeführt, um eine Herz-Kreislaufuntersuchung feststellen zu können. Weiters wird ein EKG geschrieben, verschiedene Parameter im Blut bestimmt und meistens ist auch eine Ultraschallunteruchung des Herzens notwendig.

Nachsorgeuntersuchungen und Kontrollen

Herz-Kreislauferkrankungen verlaufen oft in verschiedenen Stadien. Daher ist es wichtig, dass PatientInnen in regelmäßigen Abständen von ihrem Internisten bzw. Kardiologen gesehen werden, um rechtzeitig Anpassungen in der Therapie vornehmen zu können.

Herz-Kreislauf-Vorsorgeuntersuchung

Herzinfarkte, Schlaganfälle und der plötzliche Herztod sind Krankheiten, die oft vermieden werden könnten. Daher macht es Sinn, auch wenn man noch an keiner Herz-Kreislauferkrankung leidet, sein persönliches „kardiovaskuläres Risiko“ abschätzen zu lassen. Das gelingt durch eine kardiologische Untersuchung (mit Ultraschall und Laboruntersuchung), sowie durch genaue Erhebung ihres Lebensstils und ihrer persönlichen Lebenssituation. Anhand der erhobenen medizinischen Fakten kann eine Risikoeinschätzung vorgenommen werden und es wird besprochen, wie man das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen senken kann.
Risikofaktoren für eine kardiovaskuläre Erkrankung sind unter anderem: Hohe Cholesterinwerte, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), ungesunde Ernährung, Stress oder Bewegungsmangel.

Internistischer Gesundheitscheck

Beim internistischen Gesundheitscheck werden, zusätzlich zu den Untersuchungen der Herz-Kreislauf-Vorsorgeuntersuchung, auch noch die Organe des Bauchraumes und die Schilddrüse untersucht. Weiters wird erhoben, ob eine Vorsorge-Darmspiegelung (Coloskopie) notwendig wäre.

Kontrolle und Nachsorge von Herzschrittmacher- und ICD-Systemen

Zumindest einmal pro Jahr sollte ein Herzschrittmacher-System durch einen Kardiologen kontrolliert werden. Ein ICD-System alle 6 bis 12 Monaten. Wenngleich es auch die Möglichkeit von sog. „Home-Monitoring“ gibt, sollten Patientinnen und Patienten die ein aktives Implantat im Körper tragen, doch auch regelmäßig von einem Arzt gesehen werden.

OP-Freigabe

Die mit einer Operation verbundene Narkose kann für den Körper eine Belastung darstellen. Vor allem wenn schon eine Herz-Kreislauferkrankung bekannt oder vermutet wird, ist es sinnvoll, dass Risiko vor einer geplanten Operation abzuschätzen und in die OP-Planung miteinzubeziehen. Weiters werden von PatientInnen mit Herz-Kreislauferkrankungen oft Medikamente eingenommen, die vor der Operation pausiert oder durch ein anderes Medikament vorübergehend ersetzt werden müssen (z.B. Blutverdünnung).

Schwerpunkte

Herzrhythmusstörungen

Mögliche Symptome, die auf das Vorliegen von Herzrhythmusstörungen hindeuten, sind Herzstolpern oder Herzrasen. Oft finden sich als Ursache für Herzstolpern sogenannte Extrasystolen, die nicht weiter gefährlich sind. Treten diese aber erstmals und neu auf, sollte eine zugrundeliegende Herzerkrankung ausgeschlossen werden. Eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen ist Vorhofflimmern. Diese Rhythmusstörung wird von vielen Menschen als sehr unangenehm empfunden und kann manchmal auch die Ursache für einen Schlaganfall sein. Daher sollte, wenn Vorhofflimmern (oder auch sog. Vorhofflattern) festgestellt wird, immer eine kardiologische oder internistische Erstuntersuchung stattfinden, um die optimale Therapie festlegen zu können.

Viele Herzrhythmusstörungen können medikamentös behandelt werden. Sollte das nicht erfolgreich sein, kann die Zuweisung zur weiterführenden invasiven Abklärung und Therapie mittels spezieller  Herzkatheteruntersuchung (sog. EPU = elektrophysiologische Untersuchung) erfolgen.

Synkopen

Bei einer Synkope tritt ein kurzer und spontan reversibler Bewusstseinsverlust auf. Umgangssprachlich wird auch der Begriff Kreislaufkollaps verwendet. Es gibt viele Ursachen für Synkopen: Beginnend mit nicht gefährlichen, wie z.B. längeres Stehen in einer warmen Umgebung, bis hin zu gefährlichen, wie bestimmten Herzrhythmusstörungen. Sollten Synkopen öfters und ohne eindeutigen Auslöser auftreten, muss eine ärztliche Abklärung durchgeführt werden. Immer wieder müssen dafür auch verschiedene medizinische Disziplinen involviert werden (z.B. Kardiologie, Neurologie).

Bluthochdruck

Erhöher Blutdruck (sog. arterielle Hypertonie) zählt zu den häufigsten „Volkskrankheiten“. Manchmal kann ein erhöhter Blutdruck schon alleine durch Modifikation des Lebensstils behandlet werden, oft müssen aber Medikamente zur Blutdruckbehandlung verschrieben werden. Welche Medikamente dabei zum Einsatz kommen, hängt auch davon ab, ob auch noch weitere Erkrankungen vorliegen.

Herzschwäche / Herzinsuffizienz

Das Hauptsymptom einer Herzschwäche ist Luftnot, die zu Beginn vor allem bei körperlicher Belastung auftritt. Ein weiteres häufiges Symptom sind Wasseransammlungen in den Beinen (Beinödeme). Um eine Herzschwäche als Ursache dieser Symptome nachweisen bzw. ausschließen zu können, werden ein Herzultraschall und Laboruntersuchungen durchgeführt (Bestimmung des nt-proBNP-Wertes). Wenn eine Herzschwäche festgestellt oder bekannt ist, sollte die Ursache dafür gesucht und eine entsprechende medikamentöse Therapie begonnen werden (sog. neurohumorale Therapie).

 

Einreichen der Wahlarztrechnung bei der Krankenkasse

Nach Untersuchung und Behandlung wird Ihnen eine vollständige Rechnung mit genauer Angabe der durchgeführten Leistungen zugeschickt. Diese kann nach erfolgter Einzahlung bei der Krankenkasse zur Kostenrückerstattung eingereicht werden. Der Teil, der von der Krankenkasse nicht rückerstattet wird, ist häufig durch eine zusätzliche Privatversicherung gedeckt.

 

Termine nach Vereinbarung

Eine Terminvereinbarung ist telefonisch, per E-Mail oder online möglich.

Tel.: +43-670-3590590

E-Mail: alois.suessenbacher@lkhz.at

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